Farben mischen lernen mit dem digitalen Tuschkasten
Im AusmalMix Farblabor mischen Kinder Farben wie mit einem echten Tuschkasten. Sie tupfen Farbe in die Schale, rühren um und sehen sofort, was dabei herauskommt. Das Spiel läuft im Browser auf Handy, Tablet und Computer. Es ist kostenlos, braucht keine Anmeldung und speichert nichts.
Vier Bereiche zum Ausprobieren
- TuschkastenFrei mischen mit den fünf Grundfarben oder mit einem Kasten aus 12 Farben und Deckweiß. Jede Mischung bekommt einen Namen, etwa Türkis oder Aprikose, dazu einen kurzen Merksatz.
- NachmischenDu suchst dir eine Farbe aus und bekommst das Rezept. Das Näpfchen, das als Nächstes dran ist, wird markiert. Geht etwas daneben, rechnet das Spiel einen neuen Weg aus.
- FarbrätselEine Farbe ist vorgegeben, du mischst sie nach. Es gibt drei Stufen: leicht, mittel und knifflig. Nach sechs Rätseln ist die Runde vorbei.
- ZaubertränkeHier gießt du Farbe aus Reagenzgläsern in ein Becherglas und schaust zu, wie sie sich im Wasser verteilt. Beim Umrühren wird daraus eine gleichmäßige Farbe.
So entstehen Mischfarben
Gelb, Rot und Blau sind die Grundfarben. Man kann sie nicht aus anderen Farben mischen. Nimmt man zwei davon zusammen, entsteht eine Mischfarbe:
- Gelb + Rot = Orange
- Gelb + Blau = Grün
- Rot + Blau = Lila
- Rot + Weiß = Rosa
- Blau + Schwarz = Nachtblau
- alle drei = Braun
Auch die Menge spielt eine Rolle. Zwei Tupfer Gelb und einer Blau ergeben ein helles Maigrün, ein Tupfer Gelb und zwei Blau ein dunkles Blaugrün. Weiß macht jede Farbe heller. Mit Schwarz sollte man dagegen vorsichtig sein, schon ein Tupfer macht eine Farbe viel dunkler.
Allgemeine Tipps zum digitalen Farbenmischen
- Das Farblabor eignet sich für Kinder ab etwa fünf Jahren. Zum Mischen muss man nicht lesen können, beim Nachmischen zeigt ein Rahmen, welches Näpfchen als Nächstes dran ist.
- In der Grundschule passt es gut in den Kunstunterricht, wenn Grundfarben, Mischfarben und der Farbkreis dran sind.
- Es gibt keine Punkte und keinen Zeitdruck beim Experimentieren. Eine Runde Farbrätsel dauert ein paar Minuten und endet dann von selbst.
- Am schönsten ist es, danach mit echter Farbe weiterzumachen: die Lieblingsmischung im Tuschkasten nachmischen und ein Ausmalbild damit anmalen.
Passende Ausmalbilder zum Ausdrucken
Wer eine Farbe gemischt hat, möchte sie meist gleich benutzen. Diese Motive eignen sich gut für die ersten eigenen Mischfarben:
Häufige Fragen
Funktioniert das Farblabor auf dem Handy?
Ja. Das Spiel läuft in jedem aktuellen Browser auf Smartphone, Tablet und Computer. Installieren muss man nichts.
Werden Daten gespeichert?
Nein. Das Farblabor läuft komplett im Browser, setzt keine Cookies und merkt sich nichts. Lädt man die Seite neu, ist die Schale wieder leer.
Warum sieht Rot mit Blau etwas trüb aus?
Das passiert mit echter Wasserfarbe genauso. Ein klares Lila gelingt eher mit Pink und Blau. Im Kasten mit 12 Farben kannst du das direkt ausprobieren.
Warum sehen manche Farben auf meinem Bildschirm komisch aus?
Jeder Bildschirm zeigt Farben etwas anders. Oft liegt es an einer Einstellung am Gerät:
- Ein Blaulichtfilter oder Nachtmodus färbt alles wärmer ein. Blau und Lila wirken dann grau oder grünlich.
- Bei wenig Helligkeit oder im Energiesparmodus lassen sich dunkle Farben wie Nachtblau, Braun und Schwarz kaum unterscheiden.
- Der Dunkelmodus mancher Browser, etwa bei Samsung Internet, verändert die Farben von Webseiten.
- Farbfilter in den Bedienungshilfen und ein kräftiger Bildmodus wie „Lebendig“ verfälschen Farben ebenfalls.
Stell den Filter kurz aus und dreh die Helligkeit hoch, dann stimmen die Farben besser. Auf Papier sieht Wasserfarbe übrigens immer etwas anders aus als auf dem Bildschirm. Sie wird heller, je mehr Wasser im Pinsel ist.
Was ist der Unterschied zwischen den beiden Kästen?
Der Kasten mit fünf Farben hat Gelb, Rot, Blau, Weiß und Schwarz. Damit lernt man, wie aus Grundfarben neue Farben werden. Der Kasten mit 12 Farben ist wie ein Schulmalkasten belegt, dazu kommt Deckweiß aus der Tube.